ISDN wird abgeschafft! VoIP kommt!

VoIP ISDN

Die Deutsche Telekom hat es verkündet:

Sie wird ISDN bis zum Jahr 2018 abschalten und alle Festnetzanschlüsse auf ,,IP-Technologie" umstellen. Um kein Risiko einzugehen, sollten Unternehmen proaktiv agieren. Herausforderung und Chance zugleich.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom wird ISDN bis zum Jahr 2018 abschalten.

Damit stehen in Deutschland 30 Mio ISDN- und Analoganschlüsse vor dem Aus. Wer glaubt, dass dieser Wandel noch auf sich warten lässt, der irrt: Die Telekom hat in einigen Regionen (mehr als 50 Städten) bereits mit der Aufkündigung der ISDN- Verträge begonnen. Pro Woche werden ca. 60.000 Kunden auf IP umgestellt.

SIE HABEN DIE WAHL

Das Wichtigste in diesem Zusammenhang: Nach der Kündigung Ihres alten Anschlusses durch die Deutsche telekom können Sie frei entscheiden, mit welchem Anbieter Sie die IP-Umstellung durchführen möchten. Nutzen Sie diese Chance, Preise und leistungen zu vergleichen und ggf. den Anbieter zu wechseln. Ebenfalls lohnenswert ist eine Prüfung der technischen Alternativen für Ihre TK-Anlage. je nach Ihren unternehmerischen Anforderungen gibt es verschiedene Lösungen.

Wie z.B.

im Rechenzentrum gehostete TK-Systeme (hosted PBX) auf Basis von IP Centrex

IP-fähige TK-Anlagen(Hardware), die mittels SIP Trunking an das IP-Netz angeschlossen werden

rein softwarebasierte ,,Phone Systeme" (z.b  für Microsoft Windows)

Media Gateaways, die ermöglichen, ,,alte" TK-Anlagen ins IP-Netz zu bringen.

NEUE ENDGERÄTE FÜR IP-TELEFONIE? MUSS NICHT – ABER KANN!

Der Wechsel auf IP-Technologie bringt nicht zwingend den Kauf neuer Endgeräte mit sich. Die meisten ,,alten" geräte können auch weiterhin an einem VoIP-Anschluss verwendet werden.

Dies gilt es aber im Vorfeld dringend zu prüfen. Fakt ist jedoch: Wer zukünftig die vollumfängliche Funktionaliotät nutzen möchte, braucht IP-fähige Telefone, sogenannte SIP-Endgeräte. Fast alle Hersteller bieten diese an .Passende Telefone zu finden , ist also kein Problem.

Quelle: e-motion Ausgabe 02/2015 – B2B

         

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